Aktuelle Nachrichten

Deutsche Bahn will Kundendaten vermarkten

Die Deutsche Bahn plant die Daten ihrer Reisenden zu vermarkten. Danach sollen Informationen von Vielfahrern an Banken, Versicherungen oder Fast-Food-Ketten verkauft werden. Während Datenschützer gegen das Geschäftsmodell protestieren, dementiert die Bahn.

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Arbeitnehmer-Datenschutz: Reform vor dem Aus

Nach heftigen Protesten von Datenschützern, Gewerkschaften und Arbeitgebern gegen die geplante Überwachung von Beschäftigten will die schwarz-gelbe Koalition ihre umstrittenen Pläne zum Arbeitnehmerdatenschutz überarbeiten. Die geplante Verabschiedung ihres Gesetzesentwurfes ist damit erst einmal vom Tisch.

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Aktuelle Diskussion

Gesetz zur Bestandsdatenauskunft passiert Bundesrat

Ausgerechnet am internationalen Tag der Pressefreiheit berät sich der Bundesrat zum umstrittenen Gesetz zur Bestandsdatenauskunft über Internetnutzer und Passwörter.

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Facebook-Fahndung in der Diskussion

Seit einiger Zeit schon bezieht die Polizei Hannover das soziale Netzwerk Facebook in ihre Ermittlungen ein. Ein Beispiel, das aufgrund von Fahndungserfolgen Schule machen könnte.

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Wichtige Änderungen der Datenschutznovelle

Am 01.09.2012 wird eine entscheidende Änderung der Datenschutznovelle in Kraft treten. Die betrifft vor allem den Datenschutz bei Werbung.

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Umstrittener elektronischer Personalausweis ab November 2010

2010-08-05 08:25

Unter 1000 Personen lehnen 45 Prozent der Befragten den neuen elektronischen Personalausweis ab, während ihn 46 Prozent begrüßen. Auch warnen Datenschützer vor Risiken.

Identität auf dem Mikrochip

Die wohl interessanteste Eigenschaft des neuen Ausweises ist der elektronische Identitätsnachweis, der den Komfort und die Sicherheit von E-Government und E-Business erhöhen soll. Alle Daten, die heute optisch vom Dokument ablesbar sind, werden zukünftig im Ausweis-Chip gespeichert. So kann der Ausweis im Internet in Verbindung mit einer Geheimzahl nicht nur zur Identifikation des Ausweisinhabers genutzt werden; auch jedes Unternehmen, welches die Daten abfragt, muss staatlich geprüft sein.

 

Sowohl gegenüber Behörden im E-Government als auch gegenüber privatwirtschaftlichen Dienstleistungsanbietern, zum Beispiel Online-Banking oder Online-Shopping können sich die Ausweisinhaber im Internet elektronisch ausweisen. Zusätzlich ist es möglich, ein Zertifikat für die qualifizierte elektronische Signatur auf den Personalausweis zu laden. Somit könnten auch Dienste, die eine eigenhändige Unterschrift erfordern sicher und preiswert auf elektronischem Wege in Anspruch genommen werden.


Kontaktloser Zugang

Potenziell könnte der neue Ausweis sämtliche Lebensbereiche erobern. Da er auf der Funktechnik RFID basiert, könnte er zum Beispiel auch als Schlüsselersatz dienen und Angestellten die Tür öffnen; dafür müsste er nicht mal aus der Brieftasche genommen werden.

Speicher für biomietrische Daten

Auf freiwilliger Basis können auch zwei Fingerabdrücke im Chip gespeichert werden. Damit kann der elektronische Ausweis ähnlich wie der elektronische Reisepass als sicheres Reisedokument eingesetzt werden. Bürgeramt und Bundesdruckerei dürfen gesetzlich festgelegt die Fingerabdrücke nur so lange speichern, bis der Ausweis abgeholt wird. Auch dürfen alle biometrischen Daten, Foto und Fingerabdrücke nicht von Unternehmen eingelesen werden. Nur bei der Polizei, dem Zoll oder den Meldebehörden kommen diese zum Einsatz.

Generell gilt: Wer die zusätzlichen elektronischen Funktionen bei seinem neuen Ausweis nicht aktivieren möchte, muss dies schriftlich bei der Meldebehörde beantragen.


Datenschutz und Privatsphäre in Gefahr?

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar sieht aus datenschutztechnischer Sicht keine Probleme. Allerdings warnt er vor eventuellem Missbrauch, wenn die Karte samt Geheimnummer in die falschen Hände gerät. Auch können Fingerabdrücke, sobald sie am Grenzübergang ausgelesen wurden, von anderen Staaten auch dort gespeichert werden.


Ebenso wird oft die lange Gültigkeit der Ausweise kritisiert. So bescheinigen Experten den Programmierern zwar im Prinzip gute Arbeit beim Verschlüsseln sensibler Daten - RFID-Ausweise der ersten Generation wurden mittlerweile von Hackern jedoch schon geknackt.

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