Aktuelle Nachrichten

Deutsche Bahn will Kundendaten vermarkten

Die Deutsche Bahn plant die Daten ihrer Reisenden zu vermarkten. Danach sollen Informationen von Vielfahrern an Banken, Versicherungen oder Fast-Food-Ketten verkauft werden. Während Datenschützer gegen das Geschäftsmodell protestieren, dementiert die Bahn.

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Arbeitnehmer-Datenschutz: Reform vor dem Aus

Nach heftigen Protesten von Datenschützern, Gewerkschaften und Arbeitgebern gegen die geplante Überwachung von Beschäftigten will die schwarz-gelbe Koalition ihre umstrittenen Pläne zum Arbeitnehmerdatenschutz überarbeiten. Die geplante Verabschiedung ihres Gesetzesentwurfes ist damit erst einmal vom Tisch.

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Aktuelle Diskussion

Gesetz zur Bestandsdatenauskunft passiert Bundesrat

Ausgerechnet am internationalen Tag der Pressefreiheit berät sich der Bundesrat zum umstrittenen Gesetz zur Bestandsdatenauskunft über Internetnutzer und Passwörter.

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Facebook-Fahndung in der Diskussion

Seit einiger Zeit schon bezieht die Polizei Hannover das soziale Netzwerk Facebook in ihre Ermittlungen ein. Ein Beispiel, das aufgrund von Fahndungserfolgen Schule machen könnte.

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Wichtige Änderungen der Datenschutznovelle

Am 01.09.2012 wird eine entscheidende Änderung der Datenschutznovelle in Kraft treten. Die betrifft vor allem den Datenschutz bei Werbung.

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Datenlecks in Unternehmen sollen bestraft werden

2012-02-04 09:25

Verstöße gegen die Datenschutzbestimmungen der EU könnten zukünftig teuer werden - Unternehmen müssen womöglich bis zu fünf Prozent ihres Umsatzes zahlen.

Damit geschützte Daten aus einem Unternehmen nicht nach außen gelangen, schreibt §9 des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) vor, dass personenbezogene Daten besonders gesichert werden müssen. Obwohl meist keine böse Absicht dahinter steht, verpflichtet §7 BDSG bei solchen Datenschutz-Pannen die Firmen zu Schadensersatz.

 

Die Verantwortung liegt nicht nur bei den externen Dienstleistern

Viele Geschäftsführer denken immer noch, dass die Verantwortung für solche Probleme allein beim Administrator liegt. Das Aktiengesetz §93 Abs. 2 besagt jedoch, dass die Vorstände und auch die Geschäftsführer einer GmbH persönlich zur Kasse gebeten werden können. Und dies kann sehr teuer werden

 

Aus diesem Grund rät Peter Böhret (Vizepräsident Europa im Bereich Datenrettung): „Sobald es einen Verdacht gibt, dass die Daten nach außen gegangen sind, ist es wichtig, dass der Unternehmer alles tut, um sie wieder komplett zurückzuholen und die Sicherheitslücke im Unternehmen zu stopfen. Falls das nicht geht, muss er in die Offensive gehen und die betroffenen Personen warnen. Das Schlechteste, was er tun kann, ist abzuwarten und nichts zu tun.“

 

Reformbericht der EU zu den Datenschutzrichtlinien

Die Vorschläge der EU-Kommission zur Reform der Datenschutzrichtlinien beinhalten u. a., dass Unternehmen, denen ein Datenschutz-Malheur passiert ist, alle betroffenen Personen innerhalb von 24 Stunden benachrichtigen müssen. Zudem sehen die neuen Regeln vor, dass Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern eigens Personal mit Datenschutzbelangen betrauen sollen. Auch europäische Tochterunternehmen von Unternehmen außerhalb der EU sind mit diesen neuen Regeln angesprochen.

 

Inspiration auch für die USA?

Da die Regeln erst noch den Regierungen aller Mitgliedstaaten vorgelegt werden müssen, werden sie wohl erst in etwa vier Jahren in Kraft treten können. Von der EU-weiten Harmonisierung der Datenschutzrichtlinien erhofft man sich nicht nur eine Kostenersparnis. Dazu der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar: „Der Datenschutz muss europaweit gestärkt werden. Die Debatte über den Datenschutz im Internet zeigt, dass nationale Regelungen allein nicht ausreichen.“Viviane Reding, die EU-Justizkommissarin, hofft auch, dass sogar die USA von den neuen Regeln inspiriert wird.

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