Aktuelle Nachrichten

Deutsche Bahn will Kundendaten vermarkten

Die Deutsche Bahn plant die Daten ihrer Reisenden zu vermarkten. Danach sollen Informationen von Vielfahrern an Banken, Versicherungen oder Fast-Food-Ketten verkauft werden. Während Datenschützer gegen das Geschäftsmodell protestieren, dementiert die Bahn.

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Arbeitnehmer-Datenschutz: Reform vor dem Aus

Nach heftigen Protesten von Datenschützern, Gewerkschaften und Arbeitgebern gegen die geplante Überwachung von Beschäftigten will die schwarz-gelbe Koalition ihre umstrittenen Pläne zum Arbeitnehmerdatenschutz überarbeiten. Die geplante Verabschiedung ihres Gesetzesentwurfes ist damit erst einmal vom Tisch.

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Aktuelle Diskussion

Gesetz zur Bestandsdatenauskunft passiert Bundesrat

Ausgerechnet am internationalen Tag der Pressefreiheit berät sich der Bundesrat zum umstrittenen Gesetz zur Bestandsdatenauskunft über Internetnutzer und Passwörter.

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Facebook-Fahndung in der Diskussion

Seit einiger Zeit schon bezieht die Polizei Hannover das soziale Netzwerk Facebook in ihre Ermittlungen ein. Ein Beispiel, das aufgrund von Fahndungserfolgen Schule machen könnte.

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Wichtige Änderungen der Datenschutznovelle

Am 01.09.2012 wird eine entscheidende Änderung der Datenschutznovelle in Kraft treten. Die betrifft vor allem den Datenschutz bei Werbung.

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Kundendaten gestohlen: Sony in Not

2011-05-08 06:44

Größter Datendiebstahl der Computergeschichte: Hacker stehlen Kundendaten von Sony

 

Nachdem Sony die Nutzer per E-Mail über den Zugang einer unbefugten Person zu persönlichen Daten informiert hatte, wurden die betroffenen Dienste vorerst abgeschaltet und ein Experte zur Analyse eingeschaltet.

 

Wer hinter dem Diebstahl steckt, ist bisher unklar. Weltweit sind bei Playstation Network und Qriocity etwa 77 Millionen Nutzerkonten registriert. Davon 32 Millionen aus Europa. Die Nutzer spielen und/oder chatten über diese Netzwerke miteinander oder schauen sich Filme an.

 

Kreditkartendaten betroffen?

Die Hacker haben sowohl Passwörter, als möglicherweise auch Listen der Käufe ausgespäht. Kreditkartendaten seien angeblich nicht betroffen, da diese woanders gespeichert werden. Eine Kontrolle des eigenen Bankkontos auf ungewöhnliche Abbuchungen wird von Experten jedoch trotzdessen angeraten.

 

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar: "Dieser Daten-GAU zeigt, dass es immer ein Restrisiko gibt, wenn viele Daten gespeichert werden“. Er begrüßt es allerdings, "dass Sony mit den Informationen über das Daten-Leck an die Öffentlichkeit gegangen ist".

 

Konstantin von Notz hingegen kritisierte: "Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass Sony das bekannt gibt. Mich treibt eher die Frage um, warum man eine Woche lang damit gewartet hat. Der leiseste Verdacht, dass mit Kreditkartendaten von Millionen Kunden Unfug getrieben wird, sollte hinreichen, um damit sofort an die Öffentlichkeit zu gehen."

 

Debatte um Datenschutz angeheizt

Datenschützer und Politiker fordern nun wieder schärfere Gesetze. International tätige Unternehmen müssen bei Pannen auch in Deutschland belangt werden können.

 

„Die Bundesregierung sollte den Fall Sony zum Anlass nehmen, das deutsche Datenschutzrecht endlich auf die Höhe der Zeit zu bringen“, so Thilo Weichert, Leiter des Datenschutzzentrums Schleswig-Holstein.

 

Christian Lindner, FDP-Generalsekretär verlangt in diesem Zusammenhang zusätzlich auch mehr Transparenz über die Verwendung erhobenen Daten. Gleichzeitig empfiehlt er allen Bürgern vorsichtiger mit eigenen Daten umzugeben.

 

Externer Datenschutzbeauftragter

Auch kleinere „Datenschutz-Pannen“ können für ein Unternehmen rufschädigend sein und teuer werden. Damit Ihnen das nicht passiert, wenden Sie sich an uns. Wir beraten Sie gern und stellen Ihnen einen externen Datenschutzbeauftragten zur Verfügung.

 

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