Aktuelle Nachrichten

Datenlecks in Unternehmen sollen bestraft werden

Verstöße gegen die Datenschutzbestimmungen der EU könnten zukünftig teuer werden. Laut Plänen der EU-Kommission müssen Unternehmen womöglich bis zu fünf Prozent ihres weltweiten Umsatzes zahlen, wenn sie falsch mit personenbezogenen Daten ihrer Lieferanten, Kunden oder eigenen Mitarbeiter umgehen.

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Datenschutz-Vergehen: Haftbarkeit von Unternehmen soll erweitert werden

Mit einer neuen EU-Datenschutzverordnung sollen Unternehmen künftig auch dann haftbar sein, wenn der eigentliche Firmensitz in einem anderen Land oder gar außerhalb der EU liegt. Damit würde der Gesetzesentwurf das Territorialprinzip ablösen.

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Datenschutzbeauftragter: Kostenfreie Erstberatung

Immer mehr Unternehmen werden durch das Bundesdatenschutzgesetz zum Handeln gezwungen. Wir sorgen für Übersicht und erklären die notwendigen Schritte kostenfrei in einem ersten Beratungsgesrpäch.

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Datenschutz: Microsoft für neue Maßstäbe in der Cloud

Der Cloud-Dienst “Office 365” von Microsoft soll noch im Dezember in seinen Vertragsbestimmungen die Standardklauseln der EU zur Übermittlung personenbezogener Daten erhalten. Zudem wird er dem deutschen Datenschutzrecht angepasst.

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Aktuelle Diskussion

Zentralisierung von Daten bei Google: Neue einheitliche Datenschutzbedingungen

"One policy, one Google experience" – mit diesem Slogan bewirbt Google seine bisher beispiellose Kampagne: Dienste wie Google Search, Google Mail, Google Reader oder Youtube werden zukünftig datenschutztechnisch zusammen gelegt. Dagegen wehren können sich die Nutzer nicht.

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Gestiegene Telefon- und Internet-Überwachungen in Hessen

2010 gab es im Bundesland Hessen 10 Prozent mehr Telekommunikationsüberwachung als im Vorjahr. So kam es 4071 Mal zu der richterlichen Anordung, Telefone oder Internetverbindungen zu überwachen.

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Datenleck: Sensible Patientendaten im Internet

Nachdem etwa 2500 hochsensible Patientendaten aus Schleswig-Holstein frei im Internet abrufbar gewesen sind, muss Datenschützer Thilo Weichert mit Hilfe eines Prüfteams bei dem verantwortlichen Internet-Dienstleister nach den Ursachen suchen.

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Der gläserne Facebook-User: Soziale Netzwerke und der Datenschutz - eine schwierige Verbindung

2011-10-05 06:54

Mit "Timeline" und dem "Ticker" möchte Facebook noch mehr Nutzerdaten sammeln. Der Schutz privater Daten spielt dabei offensichtlich nur eine untergeordnete Rolle.

Das 2004 gegründete Kontaktnetzwerk Facebook, mit dem die mittlerweile weltweit rund 750 Mio User online Freundschaften pflegen, Kontakte knüpfen oder wiederbeleben sowie Fotos und Videos hochladen können, hat in den vergangenen Tagen einige Neuerungen erfahren. Mit "Timeline" und dem "Ticker" sollen noch mehr Daten gesammelt werden. Datenschutzbeauftragte sehen das kritisch.

 

Laut dem Handelsblatt führen diese Neuerungen für den Nutzer nicht zu einer Verbesserung: „Das Ganze folgt immer dem einen übergeordneten Ziel: so viele Informationen wie möglich zu sammeln und den zahlenden Werbekunden zur Verfügung zu stellen.“


Timeline-Funktion und „Ticker“

Laut Firmenchef und Gründer Mark Zuckerberg soll in Zukunft mit Hilfe der neuen Timeline-Funktion ein ganzes Leben auf ein Facebook-Profil passen. Von Geburt an werden Fotos, Videos und Ortsangaben des Users gespeichert. Vergangenes wird in Zeitraffer dargestellt. Somit wird die Grundidee des Netzwerkes umgekrempelt. Mit den neuen Funktionen zeigt man anderen nicht mehr nur etwas, sondern man lässt automatisch einen Mitschnitt des eigenen Lebens erstellen, an dem andere teilhaben können.

 

Die zweite große Neuerung ist der sogenannte „Ticker“. Mit ihm fließen nicht mehr nur beim aktiven "Gefällt mir"-Klick zahlreiche Daten in das große Datensilo. Gibt der User nur einmal seine Zustimmung, dann bekommt Facebook alle Daten über Filme, Musik oder Bücher, die dieser User online konsumiert - selbst von anderen Webseiten, vorausgesetzt diese nutzen die neue Facebook-Software. Die Informationen werden in Form eines Tickerfensters in Echtzeit am Rand der Webseite angezeigt. Dabei fallen beim passiven Tracking durch eine Software deutlich mehr Daten an als beim aktiven Klicken auf "Gefällt mir".

 

Alles mit allem vernetzt

Laut dem Datenschutzbeauftragten des Landes Schleswig-Holstein, Thilo Weichert, versuche Facebook mit diesen Neuerungen sein Geschäftsfeld von reiner Werbung auf integrierte Internetdienste zu erweitern. Somit werde der User immer angreifbarer. Schließlich lassen sich Profile besser erstellen, je mehr Daten gesammelt werden – und desto mehr sind sie demnach auch wert. Auch geben die Betreiber von Facebook sogar selber an, dass auch von ausgeloggten Nutzern Daten gesammelt werden.

 

Michael Gartenberg, Gartner-Analyst der Nachrichtenagentur dpa, erläutert: „Die Idee dahinter ist, dass die Nutzer mehr und mehr Zeit auf Facebook verbringen und dessen Dienste nutzen." Der Blogger und amerikanische Journalismus-Dozent Jeff Jarvis schreibt dazu, dass Facebook damit auch die Hürden erhöhe, sich von der Plattform abzumelden: "Man verliert sein Leben."

 

Der Erfolg von Google+ wird wahrscheinlich auch weiterhin Druck auf die Betreiber von Facebook ausüben. Um zur faktischen Zentralplattform zu reifen, müssen sie ihre Technik für Anwendungen von außen öffnen.

 

Privatsphäre war gestern?

Selbst, wenn Facebook verspricht, dass die User die Kontrolle darüber behalten werden, was ihr Netzwerk über sie erfährt, stellt sich dennoch die Frage, ob wir alles wirklich jederzeit rückverfolgbar und überall verfügbar haben möchten? Schließlich bleiben die Informationen potenziell lebenslang erhalten.

 

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Februar 2012

2012-02-04 07:26

Neue Datenschutzbestimmungen Google
Neue Datenschutzbestimmungen bei Google

Zentralisierung von Daten bei Google: Neue einheitliche Datenschutzbedingungen

"One policy, one Google experience" – mit diesem Slogan bewirbt Google seine bisher beispiellose Kampagne: Dienste wie Google Search, Google Mail, Google Reader oder Youtube werden zukünftig datenschutztechnisch zusammen gelegt. Dagegen wehren können sich die Nutzer nicht.

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