Aktuelle Nachrichten

Deutsche Bahn will Kundendaten vermarkten

Die Deutsche Bahn plant die Daten ihrer Reisenden zu vermarkten. Danach sollen Informationen von Vielfahrern an Banken, Versicherungen oder Fast-Food-Ketten verkauft werden. Während Datenschützer gegen das Geschäftsmodell protestieren, dementiert die Bahn.

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Arbeitnehmer-Datenschutz: Reform vor dem Aus

Nach heftigen Protesten von Datenschützern, Gewerkschaften und Arbeitgebern gegen die geplante Überwachung von Beschäftigten will die schwarz-gelbe Koalition ihre umstrittenen Pläne zum Arbeitnehmerdatenschutz überarbeiten. Die geplante Verabschiedung ihres Gesetzesentwurfes ist damit erst einmal vom Tisch.

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Domain-Vorratsdatenspeicherung in der Kritik europäischer Datenschützer

Die zentrale Registrierungsstelle ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) hat nach jahrelangem Drängen von Strafverfolgungsbehörden wie FBI, britischer Polizei und BKA einen Vertragsentwurf vorgelegt.

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Aktuelle Diskussion

Gesetz zur Bestandsdatenauskunft passiert Bundesrat

Ausgerechnet am internationalen Tag der Pressefreiheit berät sich der Bundesrat zum umstrittenen Gesetz zur Bestandsdatenauskunft über Internetnutzer und Passwörter.

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Facebook-Fahndung in der Diskussion

Seit einiger Zeit schon bezieht die Polizei Hannover das soziale Netzwerk Facebook in ihre Ermittlungen ein. Ein Beispiel, das aufgrund von Fahndungserfolgen Schule machen könnte.

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Wichtige Änderungen der Datenschutznovelle

Am 01.09.2012 wird eine entscheidende Änderung der Datenschutznovelle in Kraft treten. Die betrifft vor allem den Datenschutz bei Werbung.

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Zentralisierung von Daten bei Google: Neue einheitliche Datenschutzbedingungen

2012-02-04 08:26

"One policy, one Google experience" – mit diesem Slogan bewirbt Google seine bisher beispiellose Kampagne: Dienste wie Google Search, Google Mail, Google Reader oder Youtube werden zukünftig datenschutztechnisch zusammen gelegt.

Neue Datenschutzbestimmungen Google
Neue Datenschutzbestimmungen bei Google

Es scheint, als wolle Google wie Facebook werden. Entsprechend den vielen bisher einzelnen Diensten, aus denen Google bestand, gab es für jeden Service auch eine eigene Datenschutzerklärung. Nun sollen alle Daten zentralisiert werden.

 

Nutzerdaten besser zusammenstellbar

Die bisher relative Unabhängigkeit der einzelnen Google-Dienste erschwerte das Zusammenstellen von Nutzerdaten. Aus Kundenrsicht sicher nicht unvorteilhaft. Künftig kann Google nun von Usern beispielsweise angeklickte Suchmaschineneingaben für sogenannte interessensbasierte Anzeigen kombiniert und schließlich noch teurer an die Werbewirtschaft verkauft werden. Google hingegen verweist in diesem Zusammenhang auf die optimierte Kombinierfähigkeit. So könne Google die Verwender des Google Calendar zum Beispiel aufgrund ihres Aufenthaltsortes warnen, dass sie zu einem Termin zu spät kommen.

 

Kein Entkommen vor der Datensammelleidenschaft bei Android-Handys

Interessant sind die neuen Datenschutzbedingungen auch im Zusammenhang mit dem Google Mobilbetriebssystem Android. Wer Zugriff auf den Android-Softwareladen oder Chats und Mail haben möchte, braucht einen Google-Account. Neben Suchbegriffen darf Google hier auch Telefonnummern samt Anrufdatum speichern. Und auch kleine Datenkrümel wie Cookies die entweder den Browser oder gar den Google-Account selbst identifizieren können, dürfen gespeichert werden.

 

Individualisierte Internetsuche versus Datenschutz?

Die für den Datenschutz bei Google zuständige Managerin Alma Whitten äußert sich wie folgt zu den Veränderungen, die zum 1. März in Kraft treten: "Wir behandeln den Nutzer als ein- und dieselbe Person, auch wenn er verschiedene Google-Dienste verwendet. Das macht die Nutzung unserer Produkte noch unkomplizierter und intuitiver." Ebenso werden laut FAQ nicht mehr Daten über den User gesammelt als vorher.

 

Ablehnen lassen sich die neuen Google-Datenschutzbedingungen allerdings nicht, es sei denn man verwendet den Google-Account einfach nicht mehr.

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Juni 2013

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